Organisationen


Eine wertschätzende, achtsame Kommunikation am Arbeitsplatz trägt wesentlich zur Zufriedenheit und Gesundheit der Mitarbeitenden und damit auch zum Unternehmenserfolg bei. Mit Hilfe der GFK unterstützen wir Menschen in Organisationen und Unternehmen, auch im Arbeitsumfeld offener und empathischer miteinander zu kommunizieren. Die daraus erwachsende eigenverantwortliche Konfliktkompetenz mindert Reibungsverluste, fördert Transparenz und Kooperationsbereitschaft, verbessert die Feedback-Kultur, stärkt das Vertrauen und eröffnet neue Räume für kreative Problemlösungen.

Nayoma de Haen
In selbstorganisierten Teams ist es mir besonders wichtig, Zeit für das soziale Miteinander zu finden, da die Kooperation viel stärker selbstgesteuert ist. Deshalb unterstütze ich (Nayoma de Haen) Teams darin, auf Basis der Gewaltfreien Kommunikation Formate zu entwickeln, die regelmäßig in den Arbeitsalltag integriert werden können. Dazu gehören Formate, die den persönlichen Kontakt unterstützen und zum Beispiel ins Check-in integriert werden können, oder die empathische Unterstützung bei Problemen mit Kunden ermöglichen, sowie Formate für einen sicheren Raum für Feedback und für das Lösen zwischenmenschlicher Spannungen.

Ein Mitarbeiter kommt zu seinem Chef und beschwert sich darüber, dass ihm zu enge Kundentermine eingebucht wurden, die er so nicht vereinbaren kann. Und überhaupt ginge das alles nicht so weiter, das sei alles so chaotisch und man kenne sich ja gar nicht mehr aus.
Im Coaching erkennt der Chef, dass seine spontane genervte Reaktion ("Das war ich nicht, und außerdem hast du das falsch verstanden!") vermutlich nur dazu führt, dass der Mitarbeiter die Spannung, unter der er leidet, jetzt an jemand anderem auslassen wird.  Der Chef spürt einen Moment lang, wie sehr er sich selbst nach Entlastung sehnt, und dass er in der Situation einfach gerne mit der Aufmerksamkeit bei dem bleiben wollte, womit er gerade beschäftigt war.  Danach kann er dann wahrnehmen, dass die gegenwärtige Corona-Situation mit ständig wechselnden Rahmenbedingungen für diesen langjährigen, älteren Mitarbeiter vermutlich eine ganz besondere Herausforderung ist. Er erinnert sich daran, wie sehr der Mitarbeiter klare Strukturen schätzt und wie wichtig es ihm ist, in seiner Kompetenz wahrgenommen zu werden. Jetzt hört er dessen Unmut nicht mehr als persönliche Kritik, sondern kann auf ihn zugehen und sein ehrliches Mitgefühl zum Ausdruck bringen sowie seine Wertschätzung für die Flexibilität, die der Mitarbeiter zeigt.